Wie das Laufband zum Erlebnis werden kann

Ich liebe es nicht nur zu joggen, ich liebe sogar das Laufband. Es klingt vielleicht komisch, aber irgendwie fällt es mir leichter. In den kälteren Monaten sind viele Sportler gezwungen, ihre Workouts nach drinnen zu verlegen und ich weiß, wie viele Outdoor-Liebhaber das Laufband hassen. Hier habe ich einige Tipps, mit denen das Indoor-Lauftraining bestimmt nicht langweilig wird. Und bedenkt, dass ich an einer akuten Aufmerksamkeitsstörung leide!

Sei dein eigener DJ – Pack deinen iPod ein stelle dir im Voraus die perfekte Playlist zusammen, damit dir bestimmt nicht langweilig wird. Achte darauf, dass du schnelle, fetzige Musik auswählst, die dich richtig antreibt. PS. Ich habe meine Musik auch immer laufen, wenn ich die weiter unten aufgelisteten Tricks befolge. Wie gesagt, Aufmerksamkeitsstörung.

Schnapp dir die Fernbedienung – Ich weiß, ich weiß…heutzutage läuft meistens nur Mist im Fernsehen. Trotzdem ist es für mich eine großartige Ablenkung. Ich kann die Nachrichten verfolgen und habe die Gewissheit, dass ich bereits vor dem ersten Wetterbericht einige Kilometer zurückgelegt habe.

Lauf immer weiter! Starre auf einen Punkt – Suche dir einen Gegenstand – ein Buch in einem Regal, eine Leiste oder einen Fleck an der Wand – und starre solange du kannst darauf. Es hört sich vielleicht lächerlich an, aber es funktioniert.

Laufintervalle – Keine Zeit zum Verschnaufen, in zwei Minuten wird sich der Rhythmus wieder ändern. So verbrennst du nicht nur viele Kalorien, sondern hast auch immer Abwechslung und es wird nicht langweilig. Erfahrene Läufer können auch zwischendurch Seitstepps oder Rückwärtsintervalle einbauen. Ich bleibe aber lieber bei meiner guten alten Vorwärtsvariante, um mich nicht vor versammelter Mannschaft langzulegen.

Hörbücher – Hörbücher sind eine tolle Sache. Man findet mittlerweile eine riesige Auswahl und kann auf diese Weise das Buch, das man schon so lange lesen wollte, einfach beim Joggen vorgelesen bekommen. Natürlich kann man auch richtige Bücher lesen. Bei mir verschwimmen allerdings immer die Buchstaben und Zeilen, wenn ich etwas schneller laufe.

Setze dir Zeitziele – Das Beste habe ich für den Schluss aufbewahrt, nämlich mein eigenes kleines Laufbandspiel, mit dem die Zeit echt wie im Flug vergeht, egal wie meine Stimmung oder körperliche Verfassung gerade ist. Ich gebe mir selbst vor, wieviele Kalorien oder Kilometer ich in einer bestimmten Zeit schaffen muss, das kann zum Beispiel die Dauer eines Liedes auf dem iPod sein oder eine Werbepause. Solche Mini-Ziele helfen mir total, mich selbst zu motivieren.

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